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  Am 12. Oktober verstarb plötzlich, unerwartet und auf tragische Weise unsere geliebte Mutter Ingeborg Hyttrek. Mit ihrer unvergleichlichen fröhlichen und lebensbejahenden Art war sie nicht nur der kommunikative Mittelpunkt unserer Familie sondern gab ein Vorbild für uns alle, wie man das Leben immer positiv und optimistisch nehmen kann, gleichgültig, welche Härten es für einen bereit hält.

Wer unsere Mutter persönlich kannte, weiss um den Verlust, den ihr Tod nicht nur für ihre Familie bedeutet. Unsere Mutter wird weiterleben in unserer Erinnerung und in der Erinnerung an ihre unermüdliche Arbeit als begnadete Lehrerin, durch die sie bis zum letzten Tag jung und fröhlich geblieben war.

Liebe Mama, wir werden dich immer lieben. Danke für alles, was du uns gegeben hast.

Claus (Enno), Roland und Oliver Hyttrek
Oktober 2006
 


 
   
  Wer Erinnerungen an Ingeborg Hyttrek mit uns und anderen teilen möchte, hat auf dieser Website die Gelegenheit dazu. Bitte schicken Sie einfach eine e-Mail an gedenken@hyttrek.com, wir werden Ihre Worte dann hier veröffentlichen. Vielen Dank.  
 
     
 
   
  Joyous Ingeborg

Ingeborg Hyttrek has a gleam in her eyes. A gleam shines. Ingeborg shines. Sometimes, shining is all a person needs to do. She does it well. I am very glad to have met her and very glad to have been graced by her presence. Let us gleam and shine in honor of Ingeborg Hyttrek.

JJ Jones
Nashville, Tennessee
 
   
  Lieber Enno, lieber Oliver, lieber Roland,
 
wir hatten leider nur eine sehr kurze Gelegenheit, Eure Mutter kennen zu lernen, einige Wochen vor ihrem Tod, bei einem Konzert, bei dem sie strahlend in der ersten Reihe saß. Wir sind froh, dass wir wenigstens diese Gelegenheit hatten. Wie mutlos und leer wäre das Leben, wenn es Menschen wie Ingeborg nicht gäbe. Menschen, die ein großes Lächeln in den Raum tragen, wenn sie ihn betreten, eine positive Grundstimmung, die wahrscheinlich das ist, was Viele „Aura“ nennen. Warum diese Menschen nicht immer mit einer Extraportion Glück und einem langen Leben gesegnet werden, ist dann wohl wieder das, was Viele „Schicksal“ nennen.
Euch gedanklich dabei zu helfen, dieses Schicksal zu tragen, ist das Wenige, was wir tun können.
 
Doris und Frank
Berlin 
 
   
 

Wir sassen viele Jahre in derselben Klasse, auf derselben Schulbank, tanzten, sangen, verglichen unsere unschuldigen Liebesgeschichten, gingen in den Elm, waren arm in den schweren Jahren nach dem Krieg. Dann trennten sich unsere Wege, ich fuhr nach Amerika, Du bliebst in Deutschland, und in 2001, wenn ich zu unserem fünfzigsten Klassentreffen kam, sahen wir uns wieder und stellten fest, dass unsere alte Freundschaft nun viel besser und viel herzlicher geworden ist. Die Nachricht, dass Du nicht mehr bist, dass ich Deine lieben Briefe nicht mehr bekommen werde, dass ich die Lichter auf dem Spree durch Deine Augen nicht mehr beobachten kann, dass ich die Pläne, Dich wiederzusehen, aufgeben muss, füllt mich mit grosser Traurigkeit.
Nein, für mich bist Du, meine liebe Inge, immer noch da, solange ich lebe.

Tanya
Washington D.C.

 
   
 

Lieber Claus Enno, lieber Roland und lieber Oliver,

erlauben Sie mir, Sie so mit Ihren Vornamen anzusprechen, obwohl wir uns ja kaum, ich glaube nur mit einer Ausnahme, als Sie mal während des Klassentreffens in der Jugendherberge in Schöningen logierten, gesehen haben.
 
Mit großer Betrübnis und Bestürzung habe ich vom plötzlichen Tod Ihrer lieben Mutter gelesen und möchte Ihnen meine aufrichtige Anteilnahme aussprechen. Ich glaube, dies auch im Namen der Klassengemeinschaft, deren inoffizieller Vertreter ich seit Jahren bin, tun zu dürfen.

Ihre Mutter kam nach dem Krieg und der Flucht aus dem Osten Deutschlands zu uns in die Klasse an der Oberschule in Schöningen und war während der gesamten Schulzeit bis zum Abitur mit mir und der ganzen Klasse zusammen. Sie teilte mit vielen anderen das Schicksal der Flüchtlinge in dieser schweren Zeit, d. h. Entbehrungen, auch Hunger, Wohnungsnot und die seelische Belastung des Verlusts der Heimat. Trotzdem war Ihre Mutter immer fröhlich und optimistisch und hat sich nie irgendwelchen Kummer anmerken lassen.

Da wir uns seit vielen Jahren, mit wenigen Ausnahmen, immer wieder bei unseren Klassentreffen sahen, Ihre Mutter war eine ganz treue Teilnehmerin, kann ich sagen, dass sie ihre Lebensfreude und ihren Optimismus bis zuletzt nicht verloren hat. Ich weiß aus vielen Gesprächen mit Ihrer Mutter, dass sie es im Leben nicht einfach hatte. Sie hatte oft Sorgen und Kummer, z. B. auch während der Zeit der Betreuung und Pflege Ihres Vaters. Diese Situation forderte all ihre Kraft und auch Aufopferung. Wenn ich Ihre Mutter mit einem Wort charakterisieren sollte, so würde ich sie eine Lebenskünstlerin nennen mit der eben diesen Menschen eigenen optimistischen Ausstrahlung.
 
Ihre Mutter hat es nun vollbracht – nun sei ihr ihre ewige Ruhe gegönnt. Ihr würde es sicher gefallen, Sie gefasst und nicht verzweifelt zu sehen.
Auch meine Frau, die Ihre Mutter ebenfalls seit Jahren kannte, schließt sich meiner Anteilnahme an.
 

Mit stillen Grüßen,

Ihr Ulli Nebelung
Gifhorn

 
   
  Es war ungefähr 1944-1945 das ich Inge am letzten Mal in Gross Schmoellen gesehen habe. Nur durch Zufall und dem Internet hatten wir in diesem Jahr uns wieder entdeckt und einige Briefe ausgetauscht. Ich hatte nicht ein Mal die Gelegenheit gefunden sie über meine nächste Berlin Reise in Juni 2007 zu informieren.

Wir freuten uns „hallo“ zu sagen, aber auf diese Weise können wir nur „aufwiedersehen“ sagen.

Frank Wolf und Sandy Lance
Ripton, Vermont
 
   
     
 
 
   
  Diese Website wird bis auf Weiteres in der vorliegenden Form als Ort der Erinnerung bestehen, bis sie in ihrer Funktion sinnvoll erweitert werden kann, beispielsweise um dazu beizutragen, die Arbeit von Ingeborg Hyttrek weiterzuführen. Verantwortlich für die Inhalte und Ansprechpartner für Anregungen ist Claus Enno Hyttrek, enno@hyttrek.com.